skip to Main Content
Camping Ausrüstung Zelt Basics

10 Must-Haves für deinen Camping-Trip

Wenn du zum ersten Mal campen gehst, solltest du neben dem passenden Zelt auch ein besonderes Augenmerk auf die Ausrüstung legen. Zum einen müssen die Gegenstände natürlich möglichst platzsparend und leicht sein, zum anderen können minderwertige Billigprodukte einem schnell den Spaß am Outdoor-Abenteuer verderben. Deshalb gilt es hier, auf Qualität und einfache Handhabung zu achten.

Im Fachhandel oder bei gut sortierten Online-Campingshops wie z.B. campz.ch findest du ein breites Sortiment an Ausstattung, die deine Touren zu einem tollen Naturerlebnis macht.

Schlafsack

Bei Schlafsäcken wirst du auf ganz verschiedene Materialien und Formen treffen. Hier kommt es in erster Linie auf die Außentemperaturen an deinem Reiseziel und deine persönlichen Vorlieben an.

Daunenschlafsäcke beispielsweise bieten neben einem hohen Schlafkomfort auch ein sehr kompaktes Packmaß – und sind dazu buchstäblich noch federleicht. Allerdings sind sie für feuchte Klimazonen weniger geeignet, da die Daunen schnell verklumpen. Dieses Problem tritt bei den günstigeren Modellen mit Kunstfaserfüllung nicht auf. Diese behalten auch bei Feuchtigkeit ihre Form, sind pflegeleicht, robust und außerdem ein gutes Stück günstiger. Eine weitere Alternative sind die eher selten zu findenden Schlafsäcke aus Schurwolle. Diese sorgen bei Hitze für angenehme Kühlung und wärmen bei Kälte zuverlässig. Darüber hinaus nehmen sie die Feuchtigkeit des Körpers auf und verhindern so lästiges Schwitzen in der Nacht.

Foto: © SonySander73 / Depositphotos.com

Im Hinblick auf die Form kannst du zwischen Mumien-, Decken-, koppelbaren und eiförmigen Schlafsäcken wählen. Am weitesten verbreitet ist wohl der klassische Mumienschlafsack, der sehr körpernah geschnitten ist und im Fußbereich enger wird. So bleibt wenig Raum im Inneren, der erwärmt werden muss. Zusätzlich kann bei vielen Modellen der Kopf im oberen Bereich mit einem Zugband ebenfalls „eingeschnürt“ und ein Wärmeverlust vermieden werden. Den Deckenschlafsack finde ich persönlich gemütlicher, da man sich darin nicht so eingeengt fühlt und mehr Bewegungsspielraum hat. Bei frischeren Außentemperaturen drohen hier jedoch kalte Füße. Für romantische Nächte mit dem Partner oder der Partnerin sind koppelbare Modelle gut geeignet, die sich per Reißverschluss verbinden lassen. Damit könnt ihr euch gemeinsam einkuscheln und euch gleichzeitig gegenseitig wärmen. Der eiförmige Schlafsack ist eine Mischform. Er weist eine etwas breitere und weniger körpernahe Form auf als der Mumienschlafsack, verjüngt sich aber trotzdem im Fußbereich leicht, sodass dort die Wärme gut gespeichert wird.

Um den perfekten Schlafsack für dich zu finden, solltest du außerdem einen Blick auf die Temperaturangaben werfen, die seit 2005 auf jedem Modell ausgewiesen sein müssen. Zwar ist das nur bedingt hilfreich, da sich die persönliche Wohlfühltemperatur von Person zu Person unterscheidet, als Orientierungshilfe können die drei Abstufungen „Komfort“, „Limit“ und „Extrem“ jedoch sehr praktisch sein.

Weitere Informationen findest du in unserem Kaufratgeber Schlafsack.

Isomatte

Viele Erstcamper nehmen für die Jungfernfahrt zunächst eine herkömmliche Luftmatratze von zu Hause mit. Für ein paar Tage mag das gut funktionieren, aber wir haben die Erfahrung gemacht, dass spätestens nach ein paar Nächten entweder die Luft entweicht oder das ewige „Gewackel“ ziemlich nervt.

Viel komfortabler schläft es sich auf (selbst-)aufblasbaren Isomatten, die speziell für den Campingsektor entwickelt wurden. Die Funktionsweise ist simpel: Von außen ist die Unterlage mit einer luftdichten Hülle umschlossen, während sich im Inneren der Isomatte sich ein Schaumstoff mit vielen kleinen Hohlräumen befindet. Beim Auseinanderrollen dehnt sich das Material aus und die Kammern füllen sich über ein Ventil mit Luft. Die Luft in den Kammern stellt nicht nur ein bequemes „Polster“ dar, sondern bildet auch eine wirkungsvolle Isolierschicht. Beim Einrollen werden die Kammern komprimiert und die Matte lässt sich platzsparend transportieren. Besonders praktisch bei dieser Variante: Durch Zuführen oder Ablassen von Luft kannst du den Festigkeitsgrad individuell einstellen.

Foto: © Aiirin / Depositphotos.com

Wenn du lieber minimalistisch unterwegs bist, kannst du natürlich auch auf eine klassische Isomatte aus Schaumstoff zurückgreifen. Je nach Modell lassen sich diese rollen oder falten und sind mit oder ohne zusätzliche Isolierschicht aus Aluminium erhältlich. Der Vorteil: Eine Schaumstoffmatte ist leichter, günstiger und vielseitiger einsetzbar – zum Beispiel als Sitzunterlage oder für deine morgendliche Yoga-Session.

Entscheidend ist beim Kauf einer Isomatte der so genannte „R-Wert“, der den Wärmedurchgangskoeffizienten angibt. Je höher der R-Wert der Isomatte ausfällt, desto resistenter ist sie gegen Kälte.

Weitere Informationen haben wir im Kaufratgeber Isomatten zusammengetragen.

Kissen

Es mag dir vielleicht luxuriös erscheinen, aber für einen guten Schlaf ist auch ein halbwegs bequemes Kissen nötig. Die meisten konventionellen Kissen aus dem heimischen Bett sind jedoch für kleinere Zelte ziemlich wuchtig und lassen sich auch für den Transport nur schwer auf ein vernünftiges Packmaß bringen. Für Trekking-Touren sind sie daher definitiv nicht geeignet.

Praktischer sind spezielle Reise- oder Campingkissen, die du entweder aufbläst oder mit Kleidung füllst. Beide Varianten besitzen den Charme, dass sie sich sehr klein zusammenfalten und im Rucksack oder Mini-Stauräumen Platz finden. Du solltest jedoch unbedingt auf die verwendeten Materialien achten. Am angenehmsten sind sicherlich Baumwolle oder andere natürliche Gewebe. Kunststoffe wie Polyester sind weniger hautfreundlich und führen bei manchen Menschen schnell zu Schwitzen. Außerdem ist es aus Hygienegründen wichtig, dass die Bezüge abnehmbar sind und gewaschen werden können.

Camping-Kissen fürs Zelt
Foto: © FotoLesnik / Depositphotos.com

Bei den Formen kannst du nach deinen persönlichen Vorlieben entscheiden. Wenn du dir zum Beispiel im Nacken gerne etwas mehr Stütze wünschst, haben sich erdnussförmige Varianten oder solche mit einer leichten Vertiefung in der Mitte bewährt. Ansonsten stehen dir verschiedene rechteckige Modelle in unterschiedlichen Größen zur Verfügung.

Campingkocher

Ein guter Campingkocher ist dein „Herd für unterwegs“. Du findest im Fachhandel gasbetriebene Modelle ebenso wie Varianten, die sich mit festem Alkohol, Holz oder anderen Brennstoffen befeuern lassen.

Gaskocher besitzen je nach Ausführung eine bis vier Flammen und werden mit Propan, Butan oder einem Gemisch aus beiden Gasen betrieben. Das Gas kommt dabei aus einer Gaskartusche oder Gasflasche, ganz unabhängig von einem Stromanschluss. Du kannst also überall deine Kochstelle einrichten. Über einen Regler stellst du die Gaszufuhr und damit auch die Temperatur ein – das ist also die etwas luxuriösere Art, auf deiner Reise Essen zuzubereiten.

Weitere Informationen erhältst du im Kaufratgeber Gaskocher.

Foto: © pikselstock / Depositphotos.com

Willst du etwas ursprünglicher kochen, reicht es dir aus, nur Fertiggerichte aufzuwärmen oder hast du keinen Platz für Gaskartuschen oder Flaschen, kannst du dir einen so genannten „Hobo-Kocher“ oder einen der berühmt-berüchtigten „Esbit-Kocher“ zulegen. Diese beiden Varianten sind sehr klein und bestehen in der Regel aus einem modularen Stecksystem. Dadurch lassen sie sich nach Gebrauch komplett zerlegen und überall verstauen. Ein weiterer Vorteil: Bei den meisten Hobo-Kochern bist du nicht auf Gas angewiesen, sondern kannst in der Natur einfach trockene Zweige und Blätter sammeln.

Campinggeschirr

Beim Campinggeschirr scheiden sich die Geister. Die einen bevorzugen das leichte, aber aus gesundheitlichen Gründen umstrittene Melamin (hierauf dürfen keine heißen Speisen serviert werden), andere schwören auf Edelstahl, wieder anderen kommt nur Emaille auf den Tisch. Und wer besonders aufs Gewicht achten muss, wird vielleicht zu Sets aus Aluminium oder leichtem Kunststoff greifen.

Das so genannte „Bambusgeschirr“, das von den Herstellern lange Zeit als umweltfreundliche, nachhaltige Alternative angeboten wurde, ist in Wahrheit ein Fasergemisch und steht seit einiger Zeit EU-weit in der Kritik. Die Europäische Kommission hat dazu im Sommer 2020 eine Stellungnahme abgegeben und festgehalten, dass Bambusprodukte zu keinem Zeitpunkt verkehrsfähig waren, da sie im Laufe der Verwendung zum Teil immer größere Mengen an Formaldehyd und Melamin abgeben. Sämtliche Mitgliedstaaten wurden daher von der Kommission dazu aufgefordert, Maßnahmen zu treffen, um Bambusprodukte vom Markt zu nehmen und gleichzeitig den Import dieser Produkte zu unterbinden. Ob und wie lange Bambusgeschirr also noch erhältlich ist, ist fraglich.

Foto: © DesignPicsInc / Depositphotos.com

Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Materialien:

Plastik- oder Melamingeschirr zerkratzt sehr schnell und kann Schadstoffe enthalten, ist jedoch sehr leicht und relativ stabil. Emaille ist etwas schwerer, zerbricht schnell kann dabei Schaden anrichten, ist aber vom „Essgefühl“ her mit Porzellan und Keramik zu vergleichen. Edelstahl ist strapazierfähig, leitet aber die Wärme schnell ab – was bei heißen Speisen (und für die Hände) nicht optimal ist. In unserem eigenen Camping-Alltag hat sich Edelstahl als langlebig, überaus robust und am leichtesten zu reinigen herausgestellt, auch wenn das Geräusch von kratzenden Messern auf Metall zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftig ist.

Weitere Informationen findest du in unserem Kaufratgeber Campinggeschirr.

Zum Kochen bieten die Campingausstatter Sets in einer Vielzahl von Variationen an. Töpfe und Pfannen unterschiedlicher Größen gibt es einzeln oder als praktische, ineinander stapelbare Sets. Hier sind Edelstahl und Aluminium, teilweise mit Antihaftbeschichtung, wohl die gängigsten Materialien. Achte hier insbesondere darauf, dass die Griffe isoliert oder abnehmbar sind, damit du dich im Eifer des Gefechts nicht verbrennst!

Thermoskanne oder Thermobecher

Ganz gleich, ob du deine Getränke kühl oder warm halten möchtest – hochwertige, ordentlich isolierte Thermobehälter sorgen auch bei extermeren Außentemperaturen für Wohlbefinden.

Thermobecher oder -flaschen bestehen meist aus einem Metall- oder Kunststoff-Korpus, einem inneren Gefäß (dem Kolben) und einem luftdichten Verschluss. Zwischen der innenliegenden und der äußeren Wand bildet sich ein Vakuum. So wird die Wärme- oder. Kälteleitung unterbrochen beziehungsweise deutlich verlangsamt. 

Foto: © ParStud / Depositphotos.com

Auf dem Markt finden sich Modelle mit Drehverschluss, Trinkverschluss, Druckknopf oder einem Deckel zum Abschrauben. Du kannst zwischen unterschiedlichen Größen wählen, von bis zu 500 ml Fassungsvermögen bei den Bechern bis zu 1,5 l – in vereinzelten Fällen auch bis zu 2 l – bei den Thermoskannen. Als Materialien werden häufig Edelstahl oder verschiedene Kunststoffe verwendet. Entscheidest du dich für Kunststoff, sollte dieser jedoch unbedingt BPA-frei sein.

Wie lange Isolierbecher und -flaschen ihren Inhalt kühl oder warm halten, kommt auf das jeweilige Produkt und die Materialqualität an. Von zwei Stunden bei den einfacheren Ausführungen bis zu 20 Stunden bei den hochwertigen Varianten kann alles dabei sein.

Achtung: Milch und Babynahrung sind für normale Thermosflaschen ungeeignet, da sich schnell Bakterien bilden können!

Weitere Informationen findest du in den Kaufratgebern Thermosflasche und Thermobecher.

Kühltasche oder Kühlbox

Zur Kühlung von größeren Getränkemengen oder etwas empfindlicheren Lebensmitteln solltest du eine zusätzliche Kühlmöglichkeit mitführen. Hier hast du die Wahl aus verschiedene Optionen – je nachdem, was genau du an Vorräten mitführen möchtest:

In einer einfachen Kühltasche halten vorgekühlte Getränke und Nahrung bei moderaten Außentemperaturen über kurze Zeiträume ihre Temperatur oder werden wenigstens nicht eklig warm. Durch zusätzliche Kühlakkus aus einem Gefrierfach lässt sich die Zeitspanne ein Stück ausdehnen. Für längere Transporte insbesondere verderblicher Lebensmittel oder Medikamente ist eine Kühltasche jedoch nicht geeignet.

Passivkühlboxen besitzen ebenfalls kein eigenes Kühlaggregat, schützen das Kühlgut aber durch dicke, isolierte Wände deutlich besser als Kühltaschen. Auch hier sind ein Vorkühlen der Lebensmittel bzw. Getränke sowie die Nutzung von Kühlakkus ratsam und längere Transporte zu vermeiden.

Aktive (thermoelektrische) Kühlboxen sind mit einem 12-V-Anschluss versehen und können während der Fahrt im Auto betrieben werden. Die Kühlleistung ist nicht grandios, aber zumindest für die Dauer der Anreise lassen sich Essen und Getränke gut damit frischhalten – insbesondere bei zusätzlicher Verwendung von Kühlakkus. Bei

Absorber-Kühlboxen wird ein Gemisch aus Wasser und Ammoniak elektrisch erhitzt. Der Ammoniak verdampft und nimmt beim Abkühlen Wärme aus dem Kühlschrank auf. Diese Geräte werden über 12 V, 230 V oder Gas versorgt und schaffen vor allem im Gasbetrieb bei Außentemperaturen bis maximal 30 Grad eine recht zuverlässige und ansehnliche Kühlung.

In Kompressor-Kühlboxen wird ein Kältemittel auf natürlicher oder FKW-Basis verwendet. Dieses geht in einem Verdampfer vom flüssigen Zustand ins Gasförmige über. Durch das verdampfende Kältemittel wird dem Raum Wärme entzogen, was dann zum gewünschten Kühleffekt führt. Der Kompressor komprimiert Kältemittel (daher der Name) und speist es wieder in den Verdampfer ein und es entsteht ein Kältekreislauf. Kompressorkühlboxen laufen ausschließlich über Strom und bieten die zuverlässigste Kühlleistung auch bei hohen Außentemperaturen.

Foto: © AllaSerebrina / Depositphotos.com

Für Trekkingtouren kommen Kühlboxen natürlich nicht in Frage, aber wenn du mit Auto und Zelt unterwegs bist, kann sich die Anschaffung lohnen. Liebhabern von Fleisch- und Milchprodukten oder Menschen, die auf kühlungspflichtige Medikamente angewiesen sind, raten wir zu einem Kompressor-Gerät.

Weitere Informationen kannst du in unserem Kaufratgeber Kühlboxen und Kühlschränke nachlesen.

Campingstühle

Auch wenn du vielleicht wenig Stauraum hast: Bequeme Sitzgelegenheiten sind vor allem auf längeren Reisen ein echtes Plus an Komfort. Je nachdem, wie viel Gewicht du mitschleppen kannst und welche Transportmöglichkeiten dir zur Verfügung stehen, stehen dir folgende Campingstuhl-Varianten zur Verfügung:

Faltstühle lassen sich platzsparend zusammenklappen und haben meist ein kleines Packmaß, wodurch sie besonders für Rad- oder Treckingtouren geeignet sind. Meist haben sie vier Beine, eine gerade Rückenlehne und einen flachen Sitz. Es gibt Modelle mit normaler Sitzhöhe und solche mit eher kürzeren Beinen. Letztere eignen sie sich gut für das Sitzen im Sand und für unebene Untergründe. Außerdem kommen faltbare Campingstühle mit weniger massiven Gestängen aus, was sie leichter und somit auch gut transportierbar macht.

Klappstühle sind komfortabler als faltbare Campingstühle, da sie neben einer hohen Rückenlehne meist auch mit verstellbaren Armlehnen ausgestattet sind. Mit ihrer robusten Bauweise sind sie meist auch stabiler als ihre faltbaren Kollegen. Allerdings weisen sie durch das breitere Gestänge auch ein höheres Packmaß und mehr Eigengewicht auf. 

Campinghocker besitzen keine Rücken- und Armlehnen und bieten daher weniger Komfort. Allerdings lassen sie sich durch geringes Gewicht und Packmaß besonders einfach transportieren, zum Besipiel auf Wanderausflügen oder Trekkingurlauben.

Neben den klassischen stabilen Campingstühlen gibt es auch aufblasbare Modelle. Diese lassen sich schnell und einfach mit Luft befüllen und passen sich gut an den Körper an. Außerdem sind sie leicht und lassen sich sehr klein zusammenfalten, wodurch sie in fast jedem Gepäck verstaut werden können. Auf der anderen Seite sind sie jedoch sehr empfindlich und gehen schnell kaputt.

Foto: © Vera_Petrunina / Depositphotos.com

Weitere Informationen haben wir in unserem Kaufratgeber Klappstühle zusammengestellt.

Multitool

Multitools sind so etwas wie Mini-Werkzeugkoffer für die Hosentasche und vor allem bei Campern und Outdoor-Enthusiasten überaus beliebt. Wir selbst besitzen zwei Modelle von Leatherman, damit es keinen Streit gibt und jeder von uns immer seine bevorzugten Werkzeuge am Mann bzw. an der Frau hat.

Zusammengeklappt ist dieses praktische Teil so klein, dass du es in am Gürtel oder im Rucksack tragen kannst. Je nach Modell und Ausführung sind darin Komponenten wie verschiedene Zangen, Messer, Schere, Säge, Drahtschneider, Feile, Schraubendreher (mit oder ohne Bits), Schraubenschlüssel, Flaschenöffner, Dosenöffner, Korkenzieher, Lineal, Pinzette und Ähnliches enthalten.

Foto: © Abdulaxxx / Depositphotos.com

Wenn du bereit bist, auf Qualität zu setzen und für das Multitool ein paar Euro mehr hinzublättern (ab ca. 75 – 100 Euro), hältst du damit eine potente Werkzeugsammlung in Händen, die dir auch zu Hause für schnelle Montagen und Reparaturen eine große Hilfe sein wird.

Weitere Informationen findest du in unserem Kaufratgeber Multitools.

Fallschirmleine

Last but not least unsere absolute Allzweckwaffe, die wir all unseren Camperkolleg:innen empfehlen: Fallschirmleine, auch bekannt als Paracord. Dabei handelt es sich um ein dünnes, leichtes Nylon-Kernmantelseil, das ursprünglich im II. Weltkrieg als Fangleine bei amerikanischen Fallschirmen verwendet wurde. Es besteht aus einer Außenhülle und mehreren Garnen im Inneren, in der Regel 7 bis 9. Durch diese Struktur ist Paracord äußerst stabil.

Die simple, aber reißfeste Schnur lässt sich in sämtlichen Bereichen des Campingalltags einsetzen. Wir nutzen sie als Wäscheleine, spannen damit unser Zelt oder unsere Markise ab, führen sie als Ersatz-Hundeleine mit, sichern Gepäck auf dem Fahrrad, befestigen unsere Hängematte an Bäumen, führen behelfsmäßige Reparaturen durch, und, und, und… Achtung: Zum Klettern ist Paracord ausdrücklich nicht zugelassen!

Foto: ©  Remains / Depositphotos.com

Du findest die Fallschirmleine in gefühlt tausenden Farben und Mustern. Zum Abspannen finden wir Varianten in Signalfarben und mit eingewebten Reflektoren besonders praktisch, für alles andere ist das reine Geschmackssache. Wichtig ist jedoch beim Kauf, dass du auf die Reißfestigkeit achtest. Wir nehmen immer 550 Typ III, das ist bis 250 kg belastbar. Wenn du die Schnur nicht lose einpacken willst, kannst du dir auch ein Armband daraus flechten. Anleitungen dazu findest du reichlich bei YouTube.

Titelbild: © Daxiao_Productions / Depositphotos.com

Dir hat der Beitrag gefallen? Dann teile ihn mit deinen Freunden!

This Post Has 0 Comments

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Back To Top